Der Salon international du livre in Québec (Stadt) 2022

Nach der Frankfurter Buchmesse 2021 hatte ich in diesen außergewöhnlichen Zeiten dank der Association internationale des études québécoises, kurz AIEQ, die Gelegenheit, die Québecer Literatur endlich mal wieder aus der Nähe zu erkunden. Nach einer aufregenden Reise, die in Berlin begann, zahlreiche bis dato kaum bis gar nicht genutzte Verkehrsmittel beinhaltete, kam ich rechtzeitig zum Start des Salon international du livre in der Hauptstadt der frankokanadischen Provinz Québec am 6. April an.
Auf meinem Weg zum Centre des congrès de Québec, wo die Messe stattfand, zeigten sich noch Spuren des Winters in Form von hohen Schneebergen, die die Sonne nur langsam zum Schmelzen brachte, und eines knackigen Winds, der durch die Straßen wehte. An insgesamt fünf Tagen konnten sich Buchinteressierte jeden Alters über die aktuellen Verlagsprogramme informieren, Autorinnen und Autoren treffen und das Bühnenprogramm verfolgen. Ich tat dies an den ersten drei Tagen.
An Tag 1 schlenderte ich wie in einem Traum durch die Gänge, verschaffte mir einen Überblick von der Messe, auf der ich zum ersten Mal war. Ich war neugierig auf die Neuerscheinungen und darauf, wen ich wohl nach langer Zeit mal wieder treffen und trotz Maske wiedererkennnen würde.
Als erstes blieb ich am Stand von La Peuplade stehen, ein Verlag, den ich schon viele Jahre kenne und bei dem Bücher wie Le poids de la neige von Christian Guay-Poliquin – inzwischen in der Übersetzung von Sonja Finck und Andreas Jandl in Deutschland erschienen –, Le lièvre d’Amérique von Mireille Gagné – ebenfalls auf Deutsch zu lesen, in der Übersetzung von Birgit Leib –, À la recherche de New Babylon von Dominique Scali und auch die französische Übersetzung der Bücher von Dimitri Nasrallah. Am Verlagsstand sah ich den neuen Roman von Christian Guay-Poliquin: In Les ombres filantes, in gewisser Weise die Fortsetzung von Le poids de la neige, bricht der verunglückte und wieder genesene Protagonist dieses Buchs auf, um seine Verwandten im Wald zu finden. Ebenfalls neu im Programm waren Au temps sublime von Louise-Amada D. und Mouron des champs von Marie-Hélène Voyer, die mir der Lektor und Autor Paul Kawczak kurz vorstellte. Während Au temps sublime ein Roman des Vergessens und ein Schreibtagebuch ist, der von der unerschrockenen Prosa einer Violette Leduc inspiriert ist, versammelt Mouron des champs Gedichte, die vom harten und verstrickten Leben von Bauerntöchtern und unermüdlich arbeitenden Müttern erzählen.

Ein paar Stände weiter waren die Bücher von L’Instant Même aufgereiht, und davor stand der Verleger Jean-Marie Lanlo. Auch er stellte mir ausgewählte Novitäten vor, darunter La seule chose qui intéresse tout le monde von François Blais und Autopsie de Charles Amand von Claude La Charité. Beide Bücher sind bereits 2021 erschienen. Im Fall von François Blais ist es schon der zwölfte Roman für Erwachsene, den der Verlag herausgebracht hat. Die Geschichte spielt im Jahr 2098, wo ein schwedischer Agent nach Québec geschickt wird, um dort KIs auf ihre Menschlichkeit hin zu beurteilen, und das Androidenmodel Angèle kennenlernt. Im zweiten vorgestellten Buch setzt Claude La Charité den Klassiker der Québecer Literatur L‘influence d‘un livre fort.

Kurz darauf traf ich ein weiteres bekanntes Gesicht: Simon de Jocas von Les 400 coups. Der Verlag hat seit Kurzem eine neue Reihe im Programm, die bestimmte Gedichte, Reden, Monologe oder Lieder aufgreift, die Menschen, Epochen und die Welt geprägt haben und die Illustratoren oder Illustratorinnen in Szene setzen. Sie heißt Les grandes voix und umfasst bereits die Bände J’en appelle à la poésie von David Goudreault und Laurent Pinabel und Quand les hommes vivront d’amour von Raymond Lévesque und Pierre Pratt.

Am Stand von Alto, ein Verlag, der bereits am Eingang mit einem Zelt für Wahrsagung auf sich und seine neue Publikation Clairevoyantes aufmerksam machte – ein literarisches Kartenorakel, an dem 15 Autorinnen mitgewirkt haben und zu dem es eine eigene Website gibt –, traf ich Anne-Marie Genest, verantwortlich für Presse und Veranstaltungen. Sie zeigte mir ausgewählte Novitäten wie Soudain la Minotaure von Marie Hélène Poitras, Le fil du vivant von Elsa Pépin, Les grands espaces von Annie Perreault und Les ombres blanches von Dominique Fortier. Der letzte Titel knüpft an Les villes de papier derselben Autorin an, die sich mit der Dichterin Emily Dickinson beschäftigt, und geht der Frage nach, welch mysteriöse Macht Bücher über unser Leben ausüben. Les villes de papier gibt es in der deutschen Übersetzung von Bettina Bach bei Luchterhand.
Beim weiteren Schlendern durch die Gänge entdeckte ich auf den Buchcovern bereits bekannte Namen wie Gabrielle Filteau-Chiba (Encabanée, Sauvgines & Bivouac, XYZ), Gilles Pellerin (Horoscopie, L’Instant Même), Marie-Sissi Labrèche (225 milligrammes de moi, Leméac), Élise Turcotte (À mon rétour, Noroît), Louise Dupré (Tout près, Noroît), Gabrielle Bouliane-Tremblay (La fille d’elle-même, Marchand de feuilles), Louis-Karl Picard-Sioui (Hannenorak) und Stéphane Dompierre (Novice, Québec Amérique). Ich entdecke aber auch ganz neue Stimmen wie z.B. Samian (La plume d’aigle, Mémoire d’encrier) und Akim Gagnon (Le cigare au bord des lèvres, La Mèche), den ich als Regisseur zahlreicher Musikvideos kenne.

Einige der Autorinnen und Autoren, deren Bücher mir empfohlen wurden, waren sogar für eine Signierstunde oder eine Veranstaltung vor Ort, andere mussten ihr Kommen coronabedingt kurzfristig absagen. Ich nutzte die Gelegenheit und schaute mir neben der Eröffnung einige Programmpunkte auf der Messebühne an, z.B. die Unterhaltung zwischen Françoise Guénette und Gilles Pellerin, gefolgt von Jean Sioui, oder auch die Gesprächsrunde mit Marie-Sissi Labrèche (225 milligrammes de moi, Leméac) und Michelle Lapierre-Dallaire (Y avait-il des limites si oui je les ai franchies mais c’était par amour ok, La Méche), moderiert von Claudia Larochelle.


Zwischen all diesen Eindrücken galt es, auch mal den Blick in die Weite schweifen zu lassen, etwa durch die Glasfront des Centre des congrès de Québec. Oder sich auch Inspiration abseits der Messe zu holen. Nur 25 Autominuten von dort entfernt, befindet sich die Buchhandlung Hannenorak (87, boul. Bastien, Wendake), der ich in Begleitung von Suzie Beaulieu von der AIEQ einen Besuch abstattete. Dort habe ich nicht nur den Dichter und Autor Jean Sioui angetroffen, sondern auch den Inhaber der Buchhandlung, Daniel Sioui.
Im Inneren war es hell und freundlich, hier und da warteten liebevolle Details. Meine Augen wanderten über Buchrücken, blieben an bekannten Namen hängen, freuten sich, sie zu sehen. Nach meiner Runde durch das Geschäft, unterhielt ich mich mit Jean Sioui, der zahlreiche Bücher veröffentlicht hat, zuletzt den Erzählband Yandate – au bout de ma rue bei Hannenorak und den Gedichtband Au couchant de la terre promise bei Mémoire d’encrier. Auch Kinderbücher hat er geschrieben. In der Buchhandlung seines Sohnes erzählte er mir, wie er zum Schreiben gekommen ist. „Das ist eine lange Geschichte“, begann er und berichtete, wie er von Wendake auf einen kleinen Bauernhof und dann wieder zurück nach Wendake gezogen ist. „Meine Frau wollte ein Geschäft eröffnen, weil viele Touristen nach Wendake kamen. Also haben wir hier einen Eisladen eröffnet. Weil die Touristen aber hauptsächlich aus Frankreich kamen und somit keine großen Eisfans waren, lief das Geschäft nicht so gut. Daher beschlossen wir, auch Kunst auszustellen. Ich schrieb Gedanken und Gedichte auf Holzstücke, weil ich schon immer gerne geschrieben habe. Für mich. Meine Frau sagte zu mir: ʻDu kannst schreiben und solltest das machen.ʼ Und es hat auch Leute interessiert, denn sie kauften die Stücke. Im Herbst machte der Eisladen dann zu und jemand sagte zu mir, ich solle ein Buch schreiben und davon leben. Aber ich hatte davon keine Ahnung. Ich war Informatiker, arbeitete im Stadtzentrum von Québec. Eines lieben Tages bin ich dann mit meinen in einem Karton zusammengesammelten Texten losgezogen. Ich hatte nach einem Verlag geschaut, der in der Nähe meines Büros war, wusste aber überhaupt nicht, wie das mit dem Veröffentlichen funktionierte und bin an einem meiner mittäglichen Spaziergänge mit meinen Texten zu Loup de Gouttière gegangen. Ich traf auf die Eigentümerin und sagte zu ihr: ʻSehen Sie, dass habe ich geschrieben. Ist das was zur Veröffentlichung?ʼ Und sie: ʻAch herrje, so funktioniert das nicht.ʼ“ Allerdings traf er Madame Vernac an einem Tag, an dem sie fürs Wochenende mal etwas anderes, ruhiges plante und so bat sie ihn, seine Texte dazulassen. Am darauffolgenden Montag hatte er eine Nachricht auf seinem Büro-AB, sie wollte seine Texte veröffentlichen. Und so fing die Autorenkarriere von Jean Sioui an. Sein erstes Buch, der Gedichtband Le pas d’indien, erschien 1997 bei Le Loup de Gouttière in Québec (Stadt).
2002 war der Autor 55 Jahre alt und verabschiedete sich von seinem Bürojob in die Rente. Er schrieb sich an der Uni von Laval ein und studierte literarisches Schreiben und indigene Studien. Er gab vom Conseil des Arts du Canada geförderte Schreibresidenzen für indigene Nachwuchsautor·innen und schrieb nebenbei eigene Bücher. Zuletzt die zwei, die er auf der Buchmesse vorgestellt hat. Eins davon war nicht geplant, hatte sich aber aufgrund des aktuellen Zeitgeschehens ergeben, als er gerade an seinem Erzählband Yandata geschrieben hat.
Ich wollte mehr über Hannenorak erfahren, also nutzte ich meinen Besuch auch für ein Gespräch mit dem Inhaber und erfuhr, dass Daniel Sioui die kleine, auf Literatur der Premières Nations spezialisierte Buchhandlung 2009 gegründet hat, weil er diese Bücher nirgends finden konnte. Anfangs war die Buchhandlung eigentlich ein Café mit einer kleinen Buchecke. Dann kamen immer mehr Bücher dazu, sodass es keinen Platz mehr für das Café gab. Seit 2019 hat die Buchhandlung eine neue Adresse und gehört als Sortimentsbuchhandlung zum Netzwerk der unabhängigen Buchhandlungen Québecs. Das Angebot an Büchern indigener Autorinnen und Autoren ist aber immer noch groß.
Daniel Sioui hat einen Doppelrolle. Er ist Buchhändler in der Buchhandlung Hannenorak und auch Verleger beim gleichnamigen Verlag. Den Buchhändler habe ich nach den Büchern gefragt, die sich am besten verkaufen. Seine Antwort: Michel Jean. Dessen Buch Kukum ging im letzten Jahr am häufigsten über den Ladentisch, gefolgt von Büchern von Dawn Dumont, Jocelyn Sioui, Naomi Fontaine und Joséphine Bacon. Und den Verleger habe ich nach einem Autor gefragt, dessen Bücher er herausgibt: Louis-Karl Picard-Sioui. Ich war neugierig, wann es mit den Chroniques de Kitchike, dessen erster Band bei Secession auf Deutsch erschienen ist, weitergeht. „Er arbeitet daran“, sagte Daniel Sioui, „im Herbst soll Band 2 erscheinen.“ Und dann gab er mir noch mit auf den Weg, den Autor darauf anzusprechen, falls ich ihn sehen würde, denn die Veröffentlichung hat sich bereits um ein Jahr nach hinten verschoben.
Zum Ende meines Besuchs in der Librairie Hannenorak wollte ich von ihm noch seine aktuellen Favoriten wissen. Nach kurzer Überlegung nannte er Ici n’est plus ici von Tommy Orange (Albin Michel) und Wendy von Walter Kaheró:ton Scott, ein Comic über eine junge Frau und ihren Alltag (Mécanique générale).


Die Aufmerksamkeit, die Daniel Sioui vielen indigenen Autorinnen und Autoren neben anderen literarischen Stimmen in seiner Buchhandlung zukommen lässt, finde ich auch zurück im Centre des congrès, wo es einen eigenen Stand zur indigenen Literatur Québecs mit Informationen, Büchern und Signierstunden gibt. Als ich dort nach meinem Besuch in der Librairie Hannenorak vorbeilaufe, treffe ich zufällig den Autor, über den ich gerade noch mit Daniel Sioui gesprochen hatte. Erst war ich mir nicht ganz sicher, ihn mit der Maske erkannt zu haben, traute mich aber doch, ihn anzusprechen. Die Erleichterung war groß, mich nicht getäuscht zu haben. Sofort kam ich Daniel Siouis Aufforderung nach, fragte Louis-Karl Picard Sioui nach dem zweiten Band der Chroniques de Kitchike und kam mit ihm ins Gespräch, über ein Buch, das noch nicht erschienen ist und das an Chroniques de Kitchike anknüpft.
„Als das Buch herausgekommen ist, haben es viele Leute aus meiner Community oder von anderen Premières Nations gekauft, nachdem sie davon gehört hatten. Was das breitere Québecer Lesepublikum angeht, hat es etwas länger gedauert, bis das Buch seinen Platz gefunden hat. So ist es mit Büchern, sie müssen ihren Platz finden. Leider gibt es viele davon, denen das nie gelingt“, erzählte er mir im Messegetummel und ergänzte, dass er das Glück hatte, dass Menschen der Öffentlichkeit wie Michel Jean oder David Goudreault über sein Buch gesprochen haben und ihm somit zu mehr Aufmerksamkeit verholfen haben. Er spricht auch von einer gewissen Erleichterung, die er verspürt hat, als der erste Band rausgekommen ist, denn: „Wenn du Autor bist, lebst du mit deinen Figuren und der Welt, die du in deinem Kopf entwickelst allein. Du kannst mit anderen zwar darüber reden, aber wenn sie sich nicht in deinem Kopf befinden, müssen sie es gelesen oder sonst wie Zugang dazu gehabt haben. Ich bin also ganz froh, dass das Buch jetzt nicht mehr nur meins und die erschaffene Welt nicht mehr nur meine ist, sondern dass es Menschen gibt, die sich darin erkennen und auf eine Fortsetzung warten. Das ist echt cool.“
Ich habe Stories aus Kitchike – Der große Absturz in der deutschen Übersetzung von Andreas Jandl und Sonja Finck gelesen und bin gespannt, wie es mit den Figuren weitergeht. Was er darüber sagen kann, wollte ich von Louis-Karl Picard-Sioui wissen. Er sagte: „Das zweite Buch wird umfangreicher sein, vielleicht nicht dieselbe Gruppe Lesender ansprechen“ und schob nach, dass in diesem erneut mehrstimmigen Roman hauptsächlich Frauen erzählen, z.B. die, die beim Dépanneur arbeiten. Inhaltlich rücken wirtschaftliche Probleme in den Fokus und der Autor verspricht, Antworten zu liefern auf Fragen, die im ersten Buch vielleicht offen geblieben sind. Worauf sich die Lesenden noch einstellen können, ist etwas mehr Metaphysik, mehr Übernatürlichkeit. Ansonsten ist es, wie schon im ersten Buch, eine Mischung aus lustigen und tragischen Geschichten in verschiedenen Tonlagen: „Die verschiedenen Tonlagen beizubehalten, war mir besonders wichtig, denn mit Kitchike wollte ich aufzeigen, dass die Indigenen nicht alle gleich sind, sogar innerhalb einer Community denken die Leute nicht alle gleich. Sie haben unterschiedliche Interessen, verschiedene Sichtweisen, unterschiedliche Tonlagen und das spiegelt sich in der Vielfalt derjenigen wieder, die erzählen.“ Und dann erklärte er noch: „Die Welt von Kitchike habe ich so entworfen, dass jedes Projekt unabhängig von den anderen funktioniert. Es ist also nicht nötig, das erste Buch gelesen zu haben und auch nicht das Theaterstück ʻL’enclos de Wabushʼ , das zur gleichen Zeit spielt wie Buch 2. Du musst auch nicht ʻHannibalo-God-Mozilla contre le Grand Vide cosmiqueʼ, eine Kurzgeschichte aus Kitchike im Buch Amun gelesen haben. Auch wenn du das alles nicht gelesen hast, kannst du trotzdem einsteigen. Allerdings glaube ich, dass eine Person, die das Theaterstück gesehen, die Kurzgeschichte in Amun und auch Stories aus Kitchike – Der große Absturz gelesen hat, mehr davon hat.“
Zum Ende unseres Gesprächs verrät er mir dann noch, dass er mal ein paar Wörter Deutsch gelernt hat: „Als Kind verbrachte ich anderthalb Monate in Wien. Der Cousin meiner Oma ist mit einer Österreicherin verheiratet und hatte im Wiener Umland ein Chalet. Ich war mit meinem Opa und seiner Schwester dort. Wir sind auch ein bisschen durch Deutschland gereist und haben einen Ausflug nach Venedig gemacht. Ich war etwa 13. Es war wunderschön. Und ich habe ein paar Brocken Deutsch gelernt. Ich erinnere mich leider nicht mehr an viel: Guten Morgen, guten Tag, danke.“ Und danke sagte ich auch zu ihm, für dieses spontane Gespräch, und drehte eine weitere Runde auf der Buchmesse.

Nach drei Tagen näherte sich mein Aufenthalt in Québec langsam dem Ende. Ich hatte viele Eindrücke gesammelt, Menschen wiedergetroffen und neue Kontakte geknüpft. Mit einer Handvoll Bücher trat ich die Heimreise an, während das Wetter sich noch einmal von seiner winterlichen Seite zeigte. Meinen schweren Koffer zog ich bis zum Busbahnhof durch feuchten Schneematsch. Von dort fuhr ich wieder nach Montréal, wo ein paar Stunden später mein Flug nach Berlin ging. Und in Berlin, wo ich am Flughafen schon wieder in maskenlose Gesichter schauen konnte, fragte ich mich, ob die letzten Tage nicht doch in Wahrheit geträumt waren.

Ich danke der AIEQ für Ihre Einladung nach Québec und zum Salon du livre! Der findet 2023 vom 12. bis 16. April statt. Weitere Informationen dazu gibt es auf silq.ca.